Basel – Sanierung der Grenzbrücke

Verstärkung und Abdichtung der Fahrbahn auf rund 1,5 km mit 950 m³ UHNYT UA als tragende und direkt befahrbare Belagsschicht.

Das Projekt

Die vor bald 41 Jahren in Betrieb genommene Grenzbrücke zwischen Basel und Weil am Rhein weist altersbedingten Verschleiss an Betonstrukturen, Stützen und Fahrbahnübergängen auf und musste im Auftrag des Bundesamts für Strassen (ASTRA) saniert werden. Die Sanierung ist eines von insgesamt 17 Projekten der bis 2025 geplanten Instandsetzung der gesamten Osttangente mit einem Kostenrahmen von 141 Millionen Franken.

Die anspruchsvolle Bauaufgabe musste bei laufendem Verkehr und trotz signalisierter Umleitung über die A98 und A861 im Kreis Lörrach umgesetzt werden, was sich auch in der Dauer der Sanierung widerspiegelte, die über alle Phasen ähnlich lange dauerte wie einst der Brückenbau selbst.

UHNYT Lösung

Im Mai und Juni 2022 wurden auf der Langsamfahrspur über eine Länge von rund 1,5 km insgesamt 950 m³ UHNYT UA eingebaut. Fahrbahnplatte und Fahrbahnübergänge wurden mit einer bis zu 18 cm mächtigen UHNYT-Schicht gleichzeitig verstärkt und abgedichtet; der UHNYT dient dabei direkt als Fahrbahnoberfläche, wobei die Griffigkeit über eingearbeitete Längsrillen sichergestellt wird. Der Einbau erfolgte mit einem eigens für dieses Bauvorhaben konstruierten Flächenfertiger – eine Lösung, die den Verzicht auf einen zusätzlichen Gussasphaltbelag ermöglichte.

Technische Umsetzung

Das enge Bauprogramm und die grosse benötigte Materialmenge erforderten den gleichzeitigen Einsatz zweier grosser mobiler Anlagen, mit denen bis zu 14 m³ UHNYT pro Stunde produziert werden konnten. Aufgrund der Einbaustärken von bis zu 18 cm musste auf der gesamten Fläche zweischichtig eingebaut werden. Da das Bauwerk starken Winden und Erschütterungen ausgesetzt ist, kam der Nachbehandlung des UHNYT eine zentrale Bedeutung zu.

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